Tattoo-Ideen

Schöne Tattoos: klein, zart und lange lesbar

40 originale Vorlagen zum Thema schöne Tattoos, für InkCraft gezeichnetVon Aktualisiert am

This page in EnglishEsta página en españolЭта страница на русском

Kolibris, Füchse, Schmetterlinge, Monde und Pfoten: Schön heißt auf dieser Seite zart und freundlich, ein kleines Tier oder eine Blüte, weich gezeichnet und mit mehr Luft ringsum, als ein kräftiges Stück bräuchte.

Tippe auf eine Vorlage, um sie im Simulator auf deiner eigenen Haut zu sehen, ohne Anmeldung.

Was macht ein Tattoo schön, und was macht die Haut daraus?

Schön ist ein weites Wort, und jeder Tätowierer hört darin etwas anderes. Die 40 Vorlagen hier legen es auf eine bestimmte Art fest: kleine Tiere und Blüten, rund gezeichnet, ohne jede Bedrohung, mitten in einer Bewegung. Fünf Kolibris führen, dazu je vier Herzen, Füchse, Schmetterlinge, Monde und Pfoten, je zwei Sterne, Marienkäfer, Pilze, Schwalben und Libellen, eine Kirschblüte, eine Sonnenblume und ein Hund. Derselbe Schmetterling wirkt in Fine Line zart und in Blackwork wehrhaft, deshalb zählt hier neben dem Motiv auch der Stil.

Die Haut geht mit solchen Motiven auf eine bestimmte Weise um. Schöne kleine Tattoos haben meist Details, ein Gesicht mit Augen oder Flügel mit Flecken, und Details in kleiner Größe verschwinden als Erstes, wenn sich die Farbe über die Jahre ausbreitet. Ein Fuchsgesicht, dessen Augen zwei Millimeter auseinanderliegen, bleibt nur ein paar Jahre niedlich. Die Lösung ist nicht der Verzicht auf Details, sondern Platz für sie: das Stück eine Nummer größer zeichnen lassen, als das Bauchgefühl sagt, oder den Ausdruck auf zwei, drei Striche verdichten.

Schöne kleine Tattoos in Watercolor, Illustration und Old School

Illustrative Arbeiten stellen 15 der Vorlagen, Watercolor elf, Traditional sechs, Fine Line fünf und Neo Traditional drei, und jeder dieser Stile schützt das Zarte auf seine Art. Die Illustration legt das Weiche in die Schattierung statt in die Linie und altert deshalb besser. Watercolor gibt Blüten und kleinen Vögeln Farbe ohne harte Kontur; eine dünne Linie oder etwas Schwarz darunter hält das Bild zusammen, wenn die Farbe nach Jahren nachlässt.

Old School kann schön besser, als man denkt. Eine Schwalbe oder ein Marienkäfer mit kräftiger Kontur wirken freundlich, weil die Zeichnung warm ist, und die schwere Linie hält sie ein Leben lang lesbar. Fine Line ist für die meisten die erste Wahl und verlangt die meiste Vorsicht, denn ihre Zartheit kommt aus einer dünnen Linie, und dünne Linien laufen zuerst zu.

Ein paar Motive bringen hierzulande eine Lesart mit. Der Marienkäfer heißt auch Glückskäfer, und ein rot gepunkteter Fliegenpilz gehört zu den Glücksbringern, die man sich zum Jahreswechsel schenkt. Die Schwalbe war das Versprechen der Seeleute, heimzukehren, die Kirschblüte steht in Japan für eine Schönheit, die schnell vergeht, und die Pfote ist das Tier, das jemand nicht vergessen will. Was dagegen nicht schön bleibt, ist die Häufung: Ein kleines Tier an der Unterarminnenseite ist reizend, fünf in einer Reihe sehen aus wie ein Stoffmuster.

Schöne Tattoos für Frau und Mann: filigran, mit Schrift, als Paar

Schön ist keine Frage des Geschlechts. Ein Kolibri oder ein Mond mit Stern sieht am Arm eines Mannes genauso aus wie am Arm einer Frau; verschieden sind Fläche, Behaarung und die Stellen, die im Alltag frei liegen. Zarte Arbeiten gehören dorthin, wo man genau hinsieht und die Haut flach und geschützt ist: an die Innenseite von Handgelenk und Unterarm, hinter das Ohr, an Knöchel, Schlüsselbein und Schulterblatt. Finger und Fußrücken sind die Stellen, an denen kleine, feine Motive am schnellsten verblassen.

Filigran und schön vertragen sich, solange die Größe stimmt, und unter drei Zentimetern schließen sich die Details. Für Schrift gilt dieselbe Regel, nur in Buchstaben: Eine Schreibschrift mit engen Schleifen ist am Tag der Sitzung hübsch und Jahre später ein Strich, also wähl eine Schrift mit offenen Bögen und gib ihr Höhe.

Als Paar funktionieren diese Motive besonders gut, zwei Schmetterlinge, zwei Monde, ein Kolibri und eine Blüte, etwa für Mutter und Tochter. Einen eigenen Klassiker liefert „Die Schöne und das Biest“. Die Rose unter der Glasglocke, von der die Blätter fallen, stammt aus dem Disney-Film von 1991; im Märchen von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont pflückt der Vater eine Rose im Garten des Biests, und dafür soll er büßen. Die Glasglocke lebt von Glanzlichtern, und die brauchen deutlich mehr Fläche als die Rose allein.

Häufige Fragen

Welche schönen Tattoos gibt es für Frauen?

Dieselben, die für alle funktionieren: kleine Tiere und Blüten mit weicher Linie, ein Kolibri, ein Schmetterling, ein Fuchs, ein Mond mit Stern oder eine Sonnenblume. Das Schöne steckt in der Zeichnung und nicht in der Person, die sie trägt, und entscheidend sind Stelle und Größe.

Wie klein darf ein schönes Tattoo sein?

Mit vier bis sechs Zentimetern bleiben ein Gesicht oder ein Paar Flügel lesbar, darunter laufen Details zu, sobald sich die Farbe ausbreitet. Soll es winzig werden, reduziere das Motiv auf die zwei, drei Striche, die den Ausdruck tragen.

Muss ein schönes Tattoo bunt sein?

Nein. Viele tragen es in Schwarz und Grau, weil eine weiche graue Zeichnung aus jeder Entfernung erkennbar bleibt und Pastelltöne schon nach zwei Schritten verschwimmen. Farbe lohnt sich dort, wo sie der Sinn des Motivs ist: beim Marienkäfer, beim Kolibri, bei der Sonnenblume.

Wo wirkt ein schönes Tattoo am Arm am besten?

An der Innenseite von Unterarm und Handgelenk, wo die Haut glatt ist und Details hält, oder oben am Oberarm, wenn es nur zu sehen sein soll, wann du willst. Leg das Motiv vorher im Tattoo-Simulator von InkCraft auf ein Foto der Stelle und prüf, ob das Gesicht des Tiers in deiner Wunschgröße noch zu erkennen ist.

Teste es auf deiner Haut, bevor du dich festlegst

InkCraft legt jede dieser Vorlagen auf ein Foto von dir, angepasst und um die Körperstelle gewölbt, die du wählst, damit du urteilen kannst, bevor es für immer ist.

Oder probier es zuerst im Browser aus: kostenlos, ohne Download