Diamant-Tattoo: Bedeutung, Schattierung, klein
13 originale Vorlagen zum Thema Diamant, für InkCraft gezeichnetVon Uladzimir TumanauAktualisiert am
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Haut kann nicht funkeln. Jeder tätowierte Diamant täuscht seinen Glanz deshalb mit Kontrast vor, schwarze Facetten neben ausgesparter Haut, und wie sauber diese Flächen gegeneinander gesetzt sind, entscheidet darüber, ob man einen Edelstein sieht oder eine graue Raute.

Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: Blackwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: Blackwork, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: Old School, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: Old School, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: Watercolor, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: Watercolor, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: geometrisch, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: geometrisch, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: Old School, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: Old School, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: Linework, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: Linework, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten und einer Rose, Stil: Neo Traditional, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten und einer Rose, Stil: Neo Traditional, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten und einem Herzen, Stil: geometrisch, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten und einem Herzen, Stil: geometrisch, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten und einer Krone, Stil: Linework, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten und einer Krone, Stil: Linework, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten und einem Ring, Stil: Linework, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten und einem Ring, Stil: Linework, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten und Füllmotiven, Stil: Old School, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Diamanten und Füllmotiven, Stil: Old School, in Farbe
Tippe auf eine Vorlage, um sie im Simulator auf deiner eigenen Haut zu sehen, ohne Anmeldung.
Diese Serie aus 13 Vorlagen zum Motiv Diamant, in Zahlen
- Vertretene Stile
- Old School (3), Linework (3), geometrisch (2), Blackwork (1), illustrativ (1), Watercolor (1)
- Schwarz-Grau oder Farbe
- 69 % in Schwarz-Grau, 31 % in Farbe
- Meist zusammen gezeichnet mit
- Rose, Herz, Krone, Ring
Gezählt über die 13 Vorlagen auf dieser Seite. Alle wurden für InkCraft gezeichnet; keine ist kopiert oder weiterverbreitet. Du darfst diese Zahlen zitieren, wenn du auf diese Seite verlinkst.
Diamant als Tattoo: die Bedeutung
Der Name ist die erste Bedeutung. Er kommt über das Lateinische vom griechischen adamas, der Unbezwingbare, und der Stein verdient ihn: Diamant ist das härteste natürliche Material und steht mit der 10 an der Spitze der Skala, die der im Harz geborene Mineraloge Friedrich Mohs 1812 aufstellte. Wer ihn dafür trägt, sagt, dass ihn etwas nicht kleingekriegt hat. Die ehrliche Fassung dieser Lesart enthält allerdings einen Haken. Härte schützt gegen Kratzer, nicht gegen Schläge, und ein Diamant, den man entlang seiner Spaltebene trifft, springt sauber entzwei, so wie Schleifer früher Rohsteine geöffnet haben. Stärke mit einer Bruchstelle ist für viele die genauere Aussage, und sie lässt sich zeichnen, etwa mit einem feinen Riss durch einen sonst makellosen Stein.
Die zweite Bedeutung ist Druck. Diamanten kristallisieren aus Kohlenstoff in rund 150 Kilometern Tiefe und gelangen nur durch seltene vulkanische Schlote an die Oberfläche, und so wird der Stein für etwas getragen, das unter großer Last entstanden ist. Die bekannte Kurzfassung, Kohle werde unter Druck zum Edelstein, stimmt allerdings nicht: Die meisten Diamanten bildeten sich weit tiefer als jedes Kohleflöz und lange bevor es Landpflanzen gab, aus denen Kohle werden konnte. Das Deutsche hat für eine Seite dieser Idee ein eigenes Wort. Ein Rohdiamant ist ein Mensch, dessen Wert schon da ist, bevor ihn jemand geschliffen hat, und ein roher Kristall, zwei Pyramiden Grund an Grund, trägt genau diese Aussage. Eine deutsche Fußnote liefert das Nördlinger Ries. Der Einschlag eines Meteoriten vor rund 15 Millionen Jahren erzeugte dort winzige Diamanten im Gestein, und in den Mauern der Stadt, deren Georgskirche ganz aus diesem Suevit gebaut ist, stecken nach Schätzungen Zehntausende Karat davon, jeder einzelne Kristall mit bloßem Auge unsichtbar.
Liebe ist die Lesart, die die Werbung gebaut hat. Maximilian von Österreich, der spätere Kaiser, schenkte Maria von Burgund 1477 zur Verlobung einen Diamantring, oft als erster belegter Fall genannt, doch zum Standard für Verlobungsringe wurde der Stein erst im 20. Jahrhundert, nachdem die Texterin Frances Gerety 1947 für De Beers den Slogan „A Diamond Is Forever“ geschrieben hatte. Ein Diamant in Herzform oder ein Herz, das aus Facetten gebaut ist, gehört zu dieser Geschichte, ebenso der schmale Ring mit kleinem Stein. Im Deutschen lohnt dabei ein Unterschied, den Juweliere genau nehmen: Ein Brillant ist kein eigener Stein, sondern ein Diamant mit rundem Brillantschliff, einer flachen Tafel über einem tiefen, spitz zulaufenden Unterteil. Jeder Brillant ist also ein Diamant, aber nicht jeder Diamant ein Brillant, und das Symbol, das alle als Diamant lesen, ist streng genommen ein Brillant von der Seite.
Wert ist die letzte Lesart, in beiden Bedeutungen des Wortes. Der Old-School-Diamant mit vierzackigen Funkeln an den Kanten handelt vom Glänzen und Gesehenwerden, und eine Krone, in der Steine sitzen, macht daraus einen Anspruch: Wer einen Diamanten mit Krone trägt, meint meist Selbstwert, einen Rang, den man sich erarbeitet hat, oder einen Menschen, den man über alles stellt. Ein Diamant, der schmilzt und in schweren Tropfen nach unten läuft, dreht die Idee um und sagt, dass auch das Ewige geendet hat, eine Ehe, ein Vermögen, eine Gewissheit. Im Englischen heißt auch das Karo der Spielkarten diamond, und eine Raute aus Linien, wie sie in Mandalas und geometrischen Mustern vorkommt, ist darum nicht automatisch ein Edelstein; wer den Stein meint, sollte Facetten verlangen. Im Buddhismus steht der Diamant für eine Weisheit, die durch jede Täuschung schneidet, und ein Exemplar des Diamant-Sutra, 868 in China gedruckt und in den Höhlen von Dunhuang gefunden, gilt als ältestes erhaltenes gedrucktes Buch mit Datum.
Woher das Motiv kommt
Die meiste Zeit der Geschichte kamen Diamanten aus Indien, aus den Flussschottern um Golkonda, woher vermutlich auch der Koh-i-Noor stammt. Im 18. Jahrhundert übernahm Brasilien, und nach dem Fund eines Steins nahe dem Oranje im Jahr 1867 wurde Südafrika zur wichtigsten Quelle; in Kimberley entstand das Big Hole, das als eines der größten von Hand gegrabenen Löcher der Welt gilt. In Sachsen erwarb Kurfürst Friedrich August II. 1742 einen von Natur aus grünen Diamanten von 41 Karat, den Dresdner Grünen, der im Grünen Gewölbe zu sehen ist. Die Form, die Tätowierer zeichnen, ist jünger als der Handel. Frühe Steine wurden nur als Oktaeder poliert, der sogenannte Spitzstein, und der moderne runde Brillant mit Tafel, Krone, Rundiste und spitzem Pavillon bekam seine Proportionen 1919 von Marcel Tolkowsky. Bekannt wurde der Stein auf der Haut über die Flash-Bögen des amerikanischen Old School, hellblau mit weißen Lichtern und kleinen Funkelsternen, und erst Jahrzehnte später kamen Linework und Geometrie dazu, die ihn als reine Kantenzeichnung zeigen.
So findest du deine Version
- Wähl den Schliff vor dem Stil, denn jeder hat seinen eigenen Umriss. Der Brillant von der Seite ist das Zeichen, das jeder liest; der Smaragdschliff von oben ist ein Rechteck aus gestuften Facetten mit abgeschrägten Ecken, der Tropfenschliff eine Träne, die Navette ein spitzes Oval, der Rohkristall eine Doppelpyramide. Die verschachtelten Stufen des Smaragdschliffs laufen als Erstes zu und werden unter etwa fünf Zentimetern zu einem grauen Block. Beim Herz gilt dasselbe: Ein Herzschliff mit echten Facetten braucht Platz, ein Herz aus wenigen großen Dreiecken hält auch klein.
- Der Glanz muss gefälscht werden. Ein echter Stein leuchtet, weil Licht in ihm hin und her springt; Tinte kann nur dunkle Facetten neben helle setzen, und der Kontrast trägt das Funkeln. Bei einem Diamanten mit Schattierung legst du mit dem Tätowierer deshalb eine einzige Lichtquelle fest, und jede Facette bekommt einen eigenen Ton, vom satten Schwarz auf der lichtabgewandten Seite des Pavillons bis zur nackten Haut an der Tafel. Weiße Tinte verblasst am schnellsten, und ein Lichtpunkt, der als ausgesparte Haut stehen bleibt, hält länger als einer, der weiß gestochen wird. In Dotwork entstehen die Töne aus der Dichte der Punkte, in Linework fällt die Schattierung ganz weg, und der Stein lebt nur von der Zeichnung seiner Kanten.
- Symmetrie verzeiht keinen Fehler, und ein einzelner Stein gehört deshalb auf eine flache Stelle, an der sich das Stencil nicht verzieht. Ein Diamant in einem Mandala, der Stein in der Mitte und die Ornamente als Ringe darum, braucht genau diese flache Mitte: Brustbein, Nacken, die Stelle zwischen den Schulterblättern oder den Handrücken. Unter den 13 Vorlagen dieser Seite sind je drei Old School und Linework, zwei geometrisch sowie je eine Arbeit in Blackwork, illustrativ, Watercolor, Dotwork und Neo Traditional.
Größe, Preis und Körperstelle
Wie groß es wird und was es kostet
Ein Brillant in Linework oder ein kleiner Füllerstein ist bei drei bis fünf Zentimetern ein Termin zum Mindestpreis. Ein schattierter Stein in Black and Grey oder Dotwork braucht sechs bis neun Zentimeter und ein bis zwei Stunden, weil jede Facette ihren eigenen Ton bekommt. Ein Smaragdschliff will sieben Zentimeter für seine Stufen; ein schmelzender Diamant oder ein Stein mit Rose oder Krone wird zwölf bis fünfzehn Zentimeter groß und dauert rund drei Stunden.
Wo es gut sitzt und wie weh es tut
Ein einzelner Stein ist kompakt und passt an die Innenseite des Handgelenks, auf den Handrücken, hinter das Ohr, an den Knöchel oder mitten auf das Brustbein, wo eine gespiegelte Form am besten sitzt und am meisten wehtut. An Fingern und Händen verblasst Tinte am schnellsten. Am Hals sitzt ein kleiner Diamant gut seitlich unter dem Ohr, wo die Haut ruhiger liegt als vorn über dem Kehlkopf; ein hoher, schmelzender Stein gehört an den Unterarm oder die Wade.
Was du im Studio fragen solltest
- Bleiben die Lichter als nackte Haut stehen, oder stichst du sie weiß, und wie sehen deine weißen Lichter nach zwei Jahren aus?
- Wie viele Facetten überleben bei meiner Größe, und welchem Schliff folgt das Stencil?
- Kontrollieren wir die Symmetrie des Stencils, während ich aufrecht stehe, und nicht nur auf dem Papier?
Preise hängen stark vom Studio und von der Region ab; lies diese Angaben als Sitzungsdauer, nicht als Kostenvoranschlag, und rechne bei jedem kleinen Motiv mit dem Mindestpreis des Studios.
Häufige Fragen
Was bedeutet ein Diamant als Tattoo?
Das hängt davon ab, was du zeichnen lässt. Ein roher Kristall steht für Wert, den noch niemand geschliffen hat, ein schlichter Stein in Schwarz und Grau für Härte und Unbezwingbarkeit, ein funkelnder Brillant für Glanz und Selbstwert. In einem Ring oder neben einem Namen wird er zum Versprechen an einen Menschen.
Wie wird ein Diamant-Tattoo schattiert?
Mit einer einzigen Lichtquelle und einem eigenen Ton für jede Facette. Die dunkelsten Flächen liegen im Pavillon auf der lichtabgewandten Seite, die hellsten an der Tafel, und die Lichter bleiben am besten als nackte Haut stehen. Wichtig ist der harte Wechsel zwischen den Facetten, denn weiche Übergänge machen aus dem Edelstein eine glatte, runde Form.
Was bedeutet ein Diamant mit Krone?
Meist Selbstwert und Rang: etwas Kostbares, das zugleich herrscht, oder ein Mensch, den man über alles stellt. Viele tragen das Paar für sich selbst, als Zeichen, dass sie ihren Wert kennen, andere für eine Tochter, einen Sohn oder einen Partner. Die Krone braucht Platz über dem Stein, rechne mit acht Zentimetern und mehr.
Hält ein kleiner Diamant am Finger?
Am Finger hält er, aber kürzer als am Arm. Die Seiten der Finger stoßen täglich irgendwo an, die Haut dort ist dünn und erneuert sich rasch, und die feinen Kanten zwischen den Facetten verschwimmen deshalb früher als anderswo. Ein Stein aus wenigen, kräftigen Linien übersteht das besser als ein schattierter, und ein Termin zum Nachstechen gehört fast immer dazu.
Ist ein Diamant-Tattoo eher etwas für Frauen?
Der Stein gehört niemandem allein; was passt, entscheiden Größe, Linie und Stelle. Ein feiner Linework-Diamant sitzt gut am Finger, am Schlüsselbein oder seitlich am Hals, ein schattierter Brillant mit Krone auf dem Handrücken oder der Brust. Der Satz, Diamanten seien die besten Freunde einer Frau, stammt aus einem Broadway-Musical von 1949 und war schon dort mehr Pointe als Rat.
Warum sind tätowierte Diamanten oft hellblau?
Weil ein farbloser Stein auf der Haut verschwindet. Hellblau mit weißen Lichtern ist im Old School das Kürzel für klar. Echte blaue Diamanten sind selten und verdanken ihre Farbe Spuren von Bor, wie der Hope-Diamant, der seit 1958 im Smithsonian in Washington liegt.
Wie sehe ich, ob der Stein auf meinem Brustbein gerade sitzt?
Am besten an einem Foto, auf dem du aufrecht stehst. Im Tattoo-Simulator von InkCraft setzt du jeden Diamanten dieser Seite in 3D auf deine Haut, direkt im Browser, und siehst, ob die Spitze des Pavillons genau auf der Mittellinie liegt oder schon zur Seite kippt.
Teste es auf deiner Haut, bevor du dich festlegst
InkCraft legt jede dieser Vorlagen auf ein Foto von dir, angepasst und um die Körperstelle gewölbt, die du wählst, damit du urteilen kannst, bevor es für immer ist.
Oder probier es zuerst im Browser aus: kostenlos, ohne Download