Betende Hände als Tattoo: Bedeutung, Rosenkranz
16 originale Vorlagen zum Thema betende Hände, für InkCraft gezeichnetVon Uladzimir TumanauAktualisiert am
Fast alle betenden Hände, die gestochen werden, gehen auf ein einziges Blatt zurück: die Pinselzeichnung, die Albrecht Dürer 1508 von den Händen eines Apostels anfertigte. Dort liegen die Handflächen flach aneinander und die Finger gestreckt, nicht verschränkt, und genau diese Haltung solltest du verlangen.

Tattoo-Vorlage mit betenden Händen, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen, Stil: Chicano, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen, Stil: Chicano, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und einer Rose, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und einer Rose, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und einem Engel, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und einem Engel, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und einem Engel, Stil: Watercolor, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und einem Engel, Stil: Watercolor, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und Jesus, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und Jesus, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und einem Memento mori, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und einem Memento mori, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und der Jungfrau Maria, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und der Jungfrau Maria, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und der Jungfrau Maria, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und der Jungfrau Maria, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und der Jungfrau Maria, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und der Jungfrau Maria, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und der Jungfrau Maria, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und der Jungfrau Maria, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und einer Skeletthand, Stil: Old School, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und einer Skeletthand, Stil: Old School, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und Jesus, Stil: Chicano, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und Jesus, Stil: Chicano, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und der Jungfrau Maria, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und der Jungfrau Maria, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und der Jungfrau Maria, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und der Jungfrau Maria, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und einem Ritter, Stil: Gothic, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit betenden Händen und einem Ritter, Stil: Gothic, in Schwarz-Grau
Tippe auf eine Vorlage, um sie im Simulator auf deiner eigenen Haut zu sehen, ohne Anmeldung.
Diese Serie aus 16 Vorlagen zum Motiv betende Hände, in Zahlen
- Vertretene Stile
- illustrativ (7), Dotwork (4), Chicano (2), Watercolor (1), Old School (1), Gothic (1)
- Schwarz-Grau oder Farbe
- 94 % in Schwarz-Grau, 6 % in Farbe
- Meist zusammen gezeichnet mit
- Jungfrau Maria, Engel, Jesus, Rose
Gezählt über die 16 Vorlagen auf dieser Seite. Alle wurden für InkCraft gezeichnet; keine ist kopiert oder weiterverbreitet. Du darfst diese Zahlen zitieren, wenn du auf diese Seite verlinkst.
betende Hände als Tattoo: die Bedeutung
Betende Hände sagen, dass jemand betet, und offen lassen sie nur, für wen. Allein getragen sind sie ein schlicht ausgesprochener Glaube, und weil die Hände kein Gesicht haben, setzt der Träger sein eigenes ein: Man liest sie als das Gebet dessen, der sie trägt, nicht als das eines Heiligen. Mit einem Namen, zwei Jahreszahlen oder einem kurzen Schriftzug werden sie zum Gebet für einen Menschen, der gestorben ist, und das ist im deutschen Sprachraum eine vertraute Bildsprache. Auf katholischen Sterbebildchen, den kleinen Karten, die bei Beerdigungen verteilt werden, und als Bronzerelief auf Grabsteinen sind Dürers Hände seit Generationen zu sehen. Viele, die das Motiv heute stechen lassen, sind ihm zuerst dort begegnet, im Gesangbuch der Großmutter oder auf dem Friedhof, und tragen es mit dieser Erinnerung.
Die Geste ist jünger, als die meisten annehmen. Die frühen Christen beteten im Stehen, mit erhobenen Armen und offenen Handflächen, so wie es die Wandmalereien in den römischen Katakomben zeigen, und diese Haltung heißt Orante. Die aneinandergelegten Handflächen wurden im Westen erst im Mittelalter üblich, und eine verbreitete Erklärung kommt aus dem Lehnswesen: Ein Vasall, der seinem Herrn Treue schwor, legte die gefalteten Hände zwischen dessen Hände, und das Gebet übernahm die Gebärde des Gelöbnisses. Dieselben aneinandergelegten Handflächen kennt man aus Hinduismus und Buddhismus als Anjali Mudra, die Geste hinter dem Gruß Namaste, die auf ganz eigenem Weg dorthin gelangt ist. Wer die Hände ohne christlichen Bezug tragen will, kann das also, sollte dann aber auf die Ärmel aus Dürers Zeichnung, auf Kreuz und Rosenkranz verzichten, denn erst sie machen das Bild christlich.
Was die Hände halten oder umgibt, verändert das Gebet. Ein Rosenkranz, der über die Finger fällt, macht das Bild katholisch, und in der Chicano-Tätowierung aus Los Angeles, aus der die meisten Vorlagen in Black and Grey stammen, steht er meist für einen verstorbenen Menschen, eine Mutter, eine Großmutter, einen früh verlorenen Freund. Ein Kreuz, das an der Kette des Rosenkranzes unter den Händen hängt oder hinter ihnen in Strahlen steht, macht das Bekenntnis ausdrücklich. Eine schlichte Halskette mit Kreuzanhänger statt der Perlen kommt ohne die katholische Gebetsschnur aus und passt auch zu jemandem, der den Rosenkranz nie gebetet hat. Eine Taube darüber ist der Heilige Geist, wie er bei der Taufe Jesu erscheint, und auf Erinnerungsbildern zugleich die Seele, die aufsteigt; mit einem Ölzweig im Schnabel kommt die Taube Noahs dazu, ein Bild für Frieden nach einer schweren Zeit. Ein Band mit einem Namen oder einem Datum sagt schließlich, für wen gebetet wird, und braucht als Schrift mehr Platz, als die meisten denken.
Auch die Figur, zu der die Hände gehören, ändert die Aussage. Die Jungfrau mit gesenktem Blick und aneinandergelegten Händen ist Fürbitte, die Mutter, die für andere bittet. Ein Engel in derselben Haltung ist ein Beschützer und oft die Erinnerung an ein Kind. Ein Skelett mit betenden Händen verlegt das Gebet auf die andere Seite des Todes. Christus, der im Lichtstrahl an einem Felsen kniet, ist Gethsemane, das Gebet vor der Verhaftung, und die Fassung, die fast jeder kennt, malte 1890 der in Darmstadt geborene Heinrich Hofmann; sie wurde seither auf unzähligen Andachtsbildern gedruckt.
Woher das Motiv kommt
Dürer zeichnete das Blatt 1508 mit dem Pinsel in Grau und Weiß auf blau grundiertem Papier, als Studie für einen Altar, den der Frankfurter Kaufmann Jakob Heller für die Dominikanerkirche seiner Stadt bestellt hatte. Die Hände gehören einem Apostel, der zur Gottesmutter aufblickt, während sie in den Himmel aufgenommen und gekrönt wird. Die Mitteltafel verbrannte 1729 beim Brand der Münchner Residenz und ist nur in einer Kopie von Jobst Harrich erhalten, die in Frankfurt geblieben ist; die Studie selbst liegt in der Wiener Albertina. Die rührende Geschichte, die Hände gehörten einem Bruder Dürers, der in den Bergwerken schuftete, um dem Jüngeren die Ausbildung zu bezahlen, ist eine viel spätere Erfindung ohne jeden Beleg. Massenhaft verbreitet wurde das Blatt im 19. und 20. Jahrhundert, als Druck, als geschnitztes Relief und als Gipsabguss über Betten und Sofas, und von dort gelangte es auf Trauerkarten, Grabsteine und schließlich auf die Haut. In der Tätowierung prägte es vor allem das Black and Grey aus East Los Angeles, das in den 1970er-Jahren aus den Gefängnissen in die Studios kam und die Hände mit Rosenkranz und Schriftband zu einem festen Bestandteil seines Repertoires machte.
So findest du deine Version
- Verlang die Haltung aus der Zeichnung. Dürers Hände liegen flach aneinander, die Finger gestreckt und an den Spitzen nur leicht geöffnet, und die Ärmelaufschläge sind zu sehen; verschränkte Finger sind eine angespanntere Geste, näher am Flehen als am Beten. Weil das Deutsche zu beidem „die Hände falten“ sagt, beschreib im Studio genau, was du meinst, oder bring die Zeichnung gleich mit. Wer die Hände eines bestimmten Menschen tragen will, der Mutter oder des Großvaters, lässt sie nach einem Foto zeichnen, auf dem dieser Mensch die Hände in genau dieser Haltung hält. Ringe, Falten, Adern und die Form der Nägel machen die Hände dann persönlich, ohne dass ein Gesicht nötig ist, und ob es die Hände einer Frau oder eines Mannes sind, zeigt sich an solchen Einzelheiten von selbst.
- Setz das Licht von einer Seite. Zwei fast gleiche Formen, die aneinanderliegen, trennen sich auf der Haut nur, wenn eine hell und die andere im Schatten liegt, so wie Dürer es mit Weiß auf Blau gemacht hat. Klein wird das Motiv schnell schwierig: Unter etwa acht Zentimetern laufen die Finger einer schattierten Fassung zusammen, und aus einem Paar Hände wird eine graue Form. Für ein kleines Tattoo ist die Kontur in Linework die ehrlichere Lösung, zwei Hände in wenigen sicheren Linien, fünf bis sechs Zentimeter hoch, ohne Rosenkranz und ohne Schrift, oder eine Silhouette mit einem kleinen Kreuz darüber.
- Ein Rosenkranz braucht Raum für jede Perle. Der übliche Rosenkranz zählt 59 Perlen und ein Kreuz, und niemand sticht sie alle; gezeigt wird meist ein Stück der Schnur, das über die Finger fällt, und das Kreuz, das unten frei hängt. Die Perlen müssen bei deiner Größe einzeln bleiben, sonst wird aus der Kette ein Strich. Unter den 16 Vorlagen dieser Seite sind 7 illustrativ, 4 in Dotwork und 2 im Chicano-Stil sowie je eine Watercolor-, Old-School- und gotische Arbeit.
Größe, Preis und Körperstelle
Wie groß es wird und was es kostet
Zwei Hände allein brauchen etwa acht bis zehn Zentimeter, damit die Finger getrennt bleiben, und in Black and Grey zwei bis drei Stunden. Ein Rosenkranz, ein Kreuz und ein Band mit Namen machen daraus fünfzehn Zentimeter und mehr und den größten Teil eines Tages. Eine Kontur in Linework ist deutlich schneller fertig, oft in einer Stunde.
Wo es gut sitzt und wie weh es tut
Die Hände zeigen nach oben, und das Motiv will Höhe: den Unterarm, die Wade, die Außenseite des Oberarms oder die Mitte der Brust, die deutlich mehr wehtut als der Arm. Zwischen den Schulterblättern hat ein großes Stück mit Taube und Schriftband Platz, an den Rippen ein schmales, hohes. Eine kleine Kontur passt an die Innenseite des Handgelenks oder hinter das Ohr; Rippen und Brustbein sind beim Stechen die härtesten Stellen.
Was du im Studio fragen solltest
- Arbeitest du nach Dürers Haltung, mit flach aneinanderliegenden Handflächen und sichtbaren Ärmeln, oder nach einer anderen Vorlage?
- Wie trennst du die beiden Hände in der Schattierung, damit sie auch nach dem Abheilen zwei Hände bleiben?
- Bleibt jede Perle des Rosenkranzes bei meiner Größe einzeln, und wie viele davon zeigen wir überhaupt?
Preise hängen stark vom Studio und von der Region ab; lies diese Angaben als Sitzungsdauer, nicht als Kostenvoranschlag, und rechne bei jedem kleinen Motiv mit dem Mindestpreis des Studios.
Häufige Fragen
Was bedeuten betende Hände als Tattoo?
Zuerst Glauben: Wer sie trägt, sagt, dass er betet. Mit einem Namen, Jahreszahlen oder einem Rosenkranz werden sie zum Gebet für einen bestimmten Menschen, meist einen, der gestorben ist. Weil die Hände kein Gesicht haben, liest man sie fast immer als das eigene Gebet dessen, der sie trägt.
Waren es wirklich die Hände von Dürers Bruder?
Dafür gibt es keinen Beleg. Die Erzählung vom Bruder, der im Bergwerk arbeitete, damit Albrecht lernen konnte, ist erst lange nach Dürer aufgekommen, und die Familienchronik, die der Maler 1524 schrieb, kennt sie nicht. Die Zeichnung ist eine Studie für einen Apostel auf einem Frankfurter Altar.
Was bedeuten betende Hände mit Rosenkranz?
Der Rosenkranz macht das Gebet ausdrücklich katholisch, und in der Chicano-Tradition steht er in den Händen meist für einen verstorbenen Menschen. Manche Katholiken sehen es ungern, wenn der Rosenkranz bloß als Schmuck dient; wer selbst betet, trägt ihn auf der Haut als Bekenntnis und sollte das im Entwurf auch so zeigen.
Was ändern Kreuz oder Taube an dem Motiv?
Ein Kreuz, das unter den Händen hängt oder hinter ihnen leuchtet, macht das Bekenntnis eindeutig christlich. Eine Taube darüber ist der Heilige Geist oder, auf Erinnerungsbildern, die Seele eines Verstorbenen; mit Ölzweig im Schnabel bedeutet sie Frieden. Beide brauchen Platz über den Fingerspitzen, das Tattoo wird dadurch deutlich höher.
Kann ich betende Hände tragen, ohne Christ zu sein?
Ja. Aneinandergelegte Handflächen sind auch die Anjali Mudra aus Hinduismus und Buddhismus, die Geste hinter dem Namaste. Christlich machen das Bild erst die Ärmel aus Dürers Zeichnung, ein Kreuz oder ein Rosenkranz; ohne sie bleibt eine Geste der Sammlung und des Dankes.
Wie klein können betende Hände sein?
Als Kontur in Linework ab etwa fünf bis sechs Zentimetern Höhe, als schattierte Hände ab acht. Darunter verschwinden die Lücken zwischen den Fingern. Ein Rosenkranz oder ein Name verlangt noch einmal deutlich mehr, weil Perlen und Buchstaben eine Mindestgröße haben.
Wie sehe ich, ob die Hände an meinem Unterarm genug Höhe haben?
Fotografiere den Unterarm von der Ellenbeuge bis zum Handgelenk. Im Tattoo-Simulator von InkCraft setzt du alle betenden Hände dieser Seite in 3D auf deine Haut, direkt im Browser, und siehst, ob über den Fingerspitzen noch Platz für Kreuz, Taube oder Schriftband bleibt.
Teste es auf deiner Haut, bevor du dich festlegst
InkCraft legt jede dieser Vorlagen auf ein Foto von dir, angepasst und um die Körperstelle gewölbt, die du wählst, damit du urteilen kannst, bevor es für immer ist.
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