Anubis-Tattoo: Bedeutung, Horus und Ägypten
22 originale Vorlagen zum Thema Ägyptische Götter, für InkCraft gezeichnetVon Uladzimir TumanauAktualisiert am
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Schwarzer Schakalkopf, spitze Ohren, ein Körper im Profil: Anubis ist der am häufigsten gewünschte ägyptische Gott und der am häufigsten missverstandene. Er tötete niemanden, er balsamierte die Toten ein und führte sie zum Gericht, und als Tattoo ist er deshalb ein Schutzbild, kein Todeszeichen.

Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Anubis, Stil: Neo Traditional, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Anubis, Stil: Neo Traditional, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einer Lotusblüte, Stil: Watercolor, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einer Lotusblüte, Stil: Watercolor, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Anubis, Stil: Linework, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Anubis, Stil: Linework, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Frauenporträt, Stil: Neo Traditional, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Frauenporträt, Stil: Neo Traditional, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einer Katze, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einer Katze, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Anubis, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Anubis, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Anch, Stil: Handpoke, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Anch, Stil: Handpoke, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Osiris, Stil: Old School, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Osiris, Stil: Old School, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Sachmet, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Sachmet, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Horusauge, Stil: Old School, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Horusauge, Stil: Old School, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einer Sphinx, Stil: Sketch, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einer Sphinx, Stil: Sketch, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Frauenporträt, Stil: Watercolor, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Frauenporträt, Stil: Watercolor, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einer Feder, Stil: Fine Line, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einer Feder, Stil: Fine Line, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Pharao, Stil: Neo Traditional, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Pharao, Stil: Neo Traditional, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Isis, Stil: Neo Traditional, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Isis, Stil: Neo Traditional, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Horusauge, Stil: Blackwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Horusauge, Stil: Blackwork, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Anubis, Stil: Blackwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Anubis, Stil: Blackwork, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Anch, Stil: Blackwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Anch, Stil: Blackwork, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einer Sonne, Stil: ornamental, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einer Sonne, Stil: ornamental, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einer Pyramide, Stil: minimalistisch, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einer Pyramide, Stil: minimalistisch, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Horus, Stil: geometrisch, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und Horus, Stil: geometrisch, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Skarabäus, Stil: Old School, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem ägyptischen Motiv und einem Skarabäus, Stil: Old School, in Farbe
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Diese Serie aus 22 Vorlagen zum Motiv Ägyptische Götter, in Zahlen
- Vertretene Stile
- Neo Traditional (4), Old School (3), Blackwork (3), Watercolor (2), illustrativ (2), Linework (1)
- Schwarz-Grau oder Farbe
- 59 % in Schwarz-Grau, 41 % in Farbe
- Meist zusammen gezeichnet mit
- Anubis, Sonne, Frauenporträt, Anch
Gezählt über die 22 Vorlagen auf dieser Seite. Alle wurden für InkCraft gezeichnet; keine ist kopiert oder weiterverbreitet. Du darfst diese Zahlen zitieren, wenn du auf diese Seite verlinkst.
Ägyptische Götter als Tattoo: die Bedeutung
Anubis war der Gott der Einbalsamierung und der Nekropolen. Er wachte über das Grab, öffnete den Toten den Weg und geleitete sie vor das Gericht, wo nach Spruch 125 des Totenbuchs ihr Herz gegen die Feder der Maat gewogen wird: Anubis prüft die Waage, Thot schreibt das Ergebnis auf, und wessen Herz zu schwer ist, dem frisst es die Ammit, ein Mischwesen aus Krokodil, Löwe und Nilpferd. Herrscher über die Toten war Osiris, nicht Anubis. Auch sein schwarzes Fell ist keine Trauerfarbe. Schwarz war die Farbe des fruchtbaren Nilschlamms, der dem Land seinen eigenen Namen gab, Kemet, das schwarze Land, und auf Anubis bedeutet es Fruchtbarkeit und Wiederkehr. Wer ihn trägt, trägt also einen Wächter für einen Übergang, und so wird er auch meist gewählt: nach einem Verlust, für jemanden, der vorausgegangen ist, oder als Begleiter für den eigenen Weg.
Neben Anubis taucht am häufigsten Horus auf, und die beiden zusammen ergeben ein Paar aus zwei Wächtern: der Schakal für die Toten, der Falke für die Lebenden und den König. Das Auge des Horus, das ihm sein Onkel Seth im Kampf um den Thron ausriss und das Thot wieder heilte, war eines der verbreitetsten Amulette Ägyptens und steht für etwas Zerbrochenes, das wieder ganz wird; die Linien unter dem Auge gehen auf die Gesichtszeichnung eines Falken zurück. Oft verwechselt wird Horus mit Re, der im Deutschen auch Ra heißt, dem Sonnengott, weil beide einen Falkenkopf tragen. Unterscheiden lassen sie sich an der Krone: Re trägt die Sonnenscheibe mit der aufgerichteten Kobra, Horus meist die Doppelkrone von Ober- und Unterägypten. Ein Tattoo mit Anubis und Ra verbindet also Tod und Sonnenaufgang, eines mit Anubis und Horus Schutz im Diesseits wie im Jenseits.
Fast der ganze Rest dieser Serie handelt vom Leben nach dem Tod. Das Anch ist die Hieroglyphe für Leben, und Götter halten es dem König an die Nase wie einen Atemzug. Der Skarabäus ist Chepri, die Morgensonne, weil ein Mistkäfer, der seine Kugel vor sich herrollt, aussah wie die Kraft, die jeden Morgen die Sonne über den Horizont schiebt. Osiris, grünhäutig wie junges Getreide und als Mumie gewickelt, wurde von seinem Bruder ermordet und wieder ins Leben geholt, um über die Toten zu herrschen, und Isis mit ausgebreiteten Flügeln ist die Frau, die ihn wieder zusammensetzte. Die geflügelte Sonnenscheibe mit ihren zwei Kobras wurde über Tempeltore gemeißelt, um zu schützen, was dahinter lag; jede Kobra ist ein Uräus, die aufgerichtete Schlange an der Stirn des Königs, die seinen Feinden Feuer entgegenspeien sollte.
Es sind die Bilder einer Religion, die zu Ende gegangen ist, und das verändert die Frage, ob man sie tragen darf. Die letzte bekannte Hieroglypheninschrift wurde am 24. August 394 auf der Nilinsel Philae gemeißelt, und der Isistempel dort wurde unter Kaiser Justinian in den 530er-Jahren geschlossen. Moderne kemetische Gruppen verehren die Götter wieder, aber keine Gemeinschaft hat sie ohne Unterbrechung bewahrt oder entscheidet darüber, wer sie zeichnen darf, und das unterscheidet einen Anubis von einem Moko der Māori oder einem thailändischen Sak Yant. Echte Vorbilder findest du nicht nur in Kairo: Das Ägyptische Museum in Berlin mit der Büste der Nofretete, das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst in München und das Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim zeigen Götterfiguren aus der Nähe, und ein eigenes Foto von dort ist die beste Vorlage, die du ins Studio mitbringen kannst.
Woher das Motiv kommt
Die Ägypter tätowierten lange, bevor sie Götter in Stein meißelten. Infrarotaufnahmen, die Forscher des British Museum 2018 veröffentlichten, zeigten einen Wildstier und ein Mähnenschaf auf dem Arm eines Mannes, der vor rund fünftausend Jahren in Gebelein begraben wurde, die ältesten bekannten figürlichen Tätowierungen. 2016 beschrieb die Bioarchäologin Anne Austin eine Frau aus Deir el-Medina, dem Dorf der Arbeiter an den Königsgräbern, mit Udjat-Augen auf Hals und Schultern. Auf die moderne Haut kamen die Götter über die Ägyptomanie: Napoleons Feldzug von 1798, Champollions Entzifferung der Hieroglyphen 1822 und Howard Carters Öffnung des Grabes von Tutanchamun 1922, die die Goldmaske und den schwarzen Anubis auf seinem Schrein lieferte, dem zwei Entwürfe dieser Serie folgen. Deutschland hat einen Namen beigetragen, der in jeder Frage zum Totenbuch steckt: Richard Lepsius gab der Spruchsammlung 1842 den Titel Todtenbuch und nummerierte die Sprüche, und deshalb heißt die Szene der Herzwägung bis heute Spruch 125.
So findest du deine Version
- Bitte um die ägyptische Ansicht, wenn die Figur auch aus Entfernung ägyptisch wirken soll: Kopf im Profil mit einem ganz von vorn gezeichneten Auge, Schultern frontal, Beine wieder im Profil. Die Ägyptologin Emma Brunner-Traut nannte diese Zusammensetzung Aspektive, als Gegenstück zur Perspektive, weil jeder Körperteil in der Ansicht erscheint, in der man ihn am besten erkennt. Stehende Figuren wie der schreitende Anubis oder der thronende Osiris dieser Serie sind hoch und schmal und passen zu Unterarm, Wade oder der Außenseite des Schienbeins. Eine Ausnahme ist die Himmelsgöttin Nut, die sich eigentlich mit dem Gesicht nach unten über den Erdgott Geb wölbt; die Nut dieser Serie biegt sich wie eine moderne Figur nach hinten, und nur ihr Sternenkleid verrät, wer sie ist.
- Vier Entwürfe sind breiter als hoch: Isis, der geflügelte Skarabäus, die geflügelte Sonnenscheibe und der Horus mit ausgebreiteten Schwingen. Die Sonnenscheibe war dafür gemacht, über einer Tür zu sitzen, und am Körper gehört dieselbe Spannweite quer über die obere Brust oder zwischen die Schulterblätter. Für ein Anubis-Tattoo auf dem Rücken eignet sich der stehende Gott entlang der Wirbelsäule, und die Herzwägung, mit Waage, Feder und Thot, wird zum breiten Bild über beide Schulterblätter.
- Bleib bei der alten Palette, Lapislazuliblau, Türkis, Karneolrot, Gold und Schwarz, wie die Königin und der Pharao dieser Serie; Grün gehört Osiris. Einen Tribal-Anubis gibt es hier nicht, und der Stil stammt aus Polynesien und Borneo, nicht vom Nil, lässt sich aber mit der schwarzen Silhouette des Schakals gut verbinden, wenn die Ohren und die lange Schnauze erkennbar bleiben. Von den 22 Vorlagen auf dieser Seite sind vier Neo Traditional, je drei Old School und Blackwork, je zwei Watercolor und illustrativ, dazu je eine in Linework, Dotwork, Stick and Poke, Sketch, Fine Line, Ornamentik, minimalistisch und geometrisch.
Größe, Preis und Körperstelle
Wie groß es wird und was es kostet
Ein einzelnes Anch oder ein Horusauge ist ein Termin zum Mindestpreis, und das handgestochene Anch dieser Serie zeigt, wie klein das Zeichen werden darf. Ein Kopf wie der juwelenbesetzte Anubis oder die Maske des Pharaos braucht zehn bis zwölf Zentimeter und zwei bis drei Stunden, damit die Streifen des Kopftuchs getrennt bleiben. Ein stehender Gott, die Herzwägung oder die geflügelte Isis messen fünfzehn bis fünfundzwanzig Zentimeter und füllen einen halben Tag oder mehr.
Wo es gut sitzt und wie weh es tut
Aufrechte Figuren gehören auf Unterarm, Wade oder die Außenseite des Oberarms, alles gut auszuhaltende Stellen; ein Anubis am Oberarm darf größer werden als am Unterarm und verschwindet unter dem T-Shirt-Ärmel. Geflügelte Motive sitzen quer über der oberen Brust oder dem Rücken, wo Brustbein und Wirbelsäule die schmerzhaften Linien sind, die sie überqueren. Auf der Hand hält nur ein kleines, klares Zeichen wie das Anch oder ein Anubiskopf als Silhouette, und Handrücken und Finger verblassen schneller als jede andere Stelle.
Was du im Studio fragen solltest
- Gehört jede Krone und jedes Attribut wirklich zu dem Gott, der sie trägt?
- Bleibt die Figur in der ägyptischen Ansicht, mit dem Kopf im Profil und den Schultern von vorn?
- Wer hat die Hieroglyphen geprüft, falls welche vorkommen?
Preise hängen stark vom Studio und von der Region ab; lies diese Angaben als Sitzungsdauer, nicht als Kostenvoranschlag, und rechne bei jedem kleinen Motiv mit dem Mindestpreis des Studios.
Häufige Fragen
Was bedeutet ein Anubis-Tattoo?
Schutz auf einem Übergang. Anubis balsamierte die Toten ein, bewachte ihre Gräber und führte sie zum Gericht; der Herr der Toten war Osiris. Getragen wird er meist als Wächter, nach einem Verlust, für einen Menschen, der vorausgegangen ist, oder als Begleiter durch eine Zeit des Umbruchs.
Anubis und Horus in einem Tattoo: Passt das?
Gut, denn die beiden ergänzen sich: Anubis wacht über die Toten, Horus über die Lebenden und den König. Viele setzen sie auf die beiden Unterarme oder Schulterblätter, einander zugewandt wie Wächter an einem Tor. Wichtig ist, dass beide im selben Stil und mit derselben Linienstärke gezeichnet sind, sonst wirken sie wie zwei Tattoos, die zufällig nebeneinander gelandet sind.
Anubis am Hals oder an der Hand: Geht das?
Am Hals ja, wenn ein Kopf im Profil seitlich sitzt, denn dann blickt er in dieselbe Richtung wie du; eine stehende Figur ist dort zu lang. An der Hand bleibt es bei einem kleinen Zeichen, einem Anubiskopf als satt schwarze Silhouette oder einem Anch auf dem Finger, weil feine Linien auf Handrücken und Fingern schnell zulaufen. Beides ist jeden Tag zu sehen, und viele Tätowierer stechen Hals und Hand ungern als erstes Tattoo.
Ist es respektlos, die alten Götter zu tragen?
Nicht so, wie es bei heiligen Zeichen eines lebenden Volkes wäre. Keine Gemeinschaft in ungebrochener Linie zum alten Kult bittet Außenstehende, die Finger davon zu lassen, auch wenn kemetische Gruppen die Götter heute verehren. Die übliche Kritik richtet sich gegen Fehler: einen Gott mit der Krone eines anderen oder Hieroglyphen, die nichts bedeuten.
Kann man meinen Namen in Hieroglyphen schreiben?
Nach dem Laut ja, weil viele Zeichen für einzelne Konsonanten standen; Vokale schrieben die Ägypter allerdings nicht, und Alphabettabellen glätten das stark. Eine Kartusche gibt es auf dieser Seite nicht, und der ovale Ring war ohnehin Königsnamen vorbehalten. Lass die Schreibung von jemandem prüfen, der Mittelägyptisch liest, etwa an einem Institut für Ägyptologie.
Warum fehlt der Sphinx die Nase?
Nicht wegen Napoleons Soldaten: Zeichnungen des dänischen Reisenden Frederik Ludvig Norden aus den 1730er-Jahren zeigen das Gesicht schon ohne. Die Skizze dieser Serie behält das beschädigte Gesicht, so wie das Monument in Gizeh heute aussieht.
Wie sehe ich, ob ein stehender Anubis auf meinen Unterarm passt?
Mit einem Foto deines Unterarms. Im Tattoo-Simulator von InkCraft legst du jeden ägyptischen Entwurf dieser Seite in 3D auf deine Haut, direkt im Browser, und siehst, ob die Figur vom Handgelenk bis zur Ellenbeuge reicht oder eine geflügelte Sonnenscheibe über deine Schulterblätter passt.
Teste es auf deiner Haut, bevor du dich festlegst
InkCraft legt jede dieser Vorlagen auf ein Foto von dir, angepasst und um die Körperstelle gewölbt, die du wählst, damit du urteilen kannst, bevor es für immer ist.
Oder probier es zuerst im Browser aus: kostenlos, ohne Download