Samurai-Tattoo: Bedeutung, Maske und Schwert
30 originale Vorlagen zum Thema Samurai, für InkCraft gezeichnetVon Uladzimir TumanauAktualisiert am
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Helm, Maske, Katana: Ein Samurai ist schon an seinen Gegenständen zu erkennen, und genau deshalb halten diese Teile allein oft besser als die ganze Figur. Ein Krieger in voller Rüstung braucht Platz für Hunderte Lamellen und Schnüre, also eher einen Rücken oder einen ganzen Arm.

Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Neo Traditional, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Neo Traditional, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Old School, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Old School, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Sketch, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Sketch, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: japanisch, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: japanisch, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: japanisch, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: japanisch, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: japanisch, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: japanisch, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Trash Polka, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Trash Polka, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Blackwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Blackwork, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: ornamental, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: ornamental, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Fine Line, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Fine Line, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Trash Polka, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Trash Polka, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Sketch, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Sketch, in Schwarz-Grau
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Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Anime, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Anime, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Irezumi, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Irezumi, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Irezumi, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai, Stil: Irezumi, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Schwert, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Schwert, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Schwert, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Schwert, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einer Kirschblüte, Stil: illustrativ, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einer Kirschblüte, Stil: illustrativ, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einer Welle, Stil: japanisch, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einer Welle, Stil: japanisch, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Schwert, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Schwert, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Schwert, Stil: japanisch, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Schwert, Stil: japanisch, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Pferd, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Pferd, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Schwert, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Schwert, Stil: illustrativ, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einer Welle, Stil: japanisch, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einer Welle, Stil: japanisch, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Schwert, Stil: Neo Traditional, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Schwert, Stil: Neo Traditional, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und dem Sternzeichen Krebs, Stil: japanisch, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und dem Sternzeichen Krebs, Stil: japanisch, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Krieger, Stil: japanisch, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Samurai und einem Krieger, Stil: japanisch, in Farbe
Tippe auf eine Vorlage, um sie im Simulator auf deiner eigenen Haut zu sehen, ohne Anmeldung.
Diese Serie aus 30 Vorlagen zum Motiv Samurai, in Zahlen
- Vertretene Stile
- japanisch (8), illustrativ (7), Neo Traditional (2), Sketch (2), Trash Polka (2), Anime (2)
- Schwarz-Grau oder Farbe
- 67 % in Schwarz-Grau, 33 % in Farbe
- Meist zusammen gezeichnet mit
- Schwert, Kirschblüte, Welle, Pferd
Gezählt über die 30 Vorlagen auf dieser Seite. Alle wurden für InkCraft gezeichnet; keine ist kopiert oder weiterverbreitet. Du darfst diese Zahlen zitieren, wenn du auf diese Seite verlinkst.
Samurai als Tattoo: die Bedeutung
Gemeint ist meistens ein Ideal und nicht der Kampf. Ein Samurai-Tattoo steht für Treue, Selbstbeherrschung und die Bereitschaft, den eigenen Tod als Teil eines guten Lebens anzunehmen, kurz für das, was man Bushidō nennt, den Weg des Kriegers. Dieser Kodex klingt uralt und wurde doch zum großen Teil im Frieden aufgeschrieben. Als die Tokugawa-Shogune Japan im frühen 17. Jahrhundert geeint hatten, gab es für die Krieger kaum noch Kriege, und aus Kämpfern wurden Verwalter, die über ihre Tugenden nachdachten. Das Hagakure, Anfang des 18. Jahrhunderts von einem ehemaligen Gefolgsmann diktiert, enthält den berühmten Satz, der Weg des Samurai sei im Sterben zu finden. Weltbekannt wurde das Wort Bushidō erst um 1900 durch Nitobe Inazō, der sein Buch über den Kodex auf Englisch für westliche Leser schrieb. Wer dieses Ideal trägt, trägt also etwas, das im Rückblick geformt wurde. Weniger wert macht es das nicht, es erklärt nur, warum die Bilder so heldenhaft ausfallen.
Ein großer Teil der Bedeutung steckt in der Rüstung. Den Kabuto, den Helm mit gestuftem Nackenschutz und einem Zierelement über der Stirn, erkennt jeder sofort, und das Menpō, die eiserne Gesichtsmaske mit dem starr gefletschten Mund, oft mit einem Bart aus Rosshaar, sollte das Gesicht dahinter unlesbar machen. Eine Samurai-Maske ist darum vor allem ein Bild für Fassung: Wer sie trägt, zeigt keine Angst, und niemand sieht, was er denkt. Viele Masken, die unter diesem Namen gestochen werden, haben mit Samurai allerdings nichts zu tun. Die Hannya mit Hörnern und goldenen Augen stammt aus dem Nō-Theater und zeigt eine Frau, die Eifersucht und Kränkung in einen Dämon verwandelt haben, etwa die Dame Rokujō, die im Stück Aoi no Ue als Geist ihre Rivalin heimsucht; die weiße Fassung meint eine Adlige, die rote eine Frau niedrigeren Standes, die dunkelste einen echten Dämon. Die Oni-Maske wiederum zeigt einen Unhold aus dem Volksglauben. Drei Masken, drei Geschichten, und getragen hat ein Samurai nur eine davon.
Das Schwert erzählt eine eigene Geschichte. Ein Katana steckte mit der Schneide nach oben im Gürtel, zusammen mit dem kürzeren Wakizashi, und dieses Paar, das Daishō, durfte in der Edo-Zeit nur der Kriegerstand führen. Als die Meiji-Regierung 1876 das öffentliche Tragen von Schwertern verbot, endete die Zeit der Samurai auch sichtbar; ein Jahr später scheiterte der Aufstand von Satsuma unter Saigō Takamori, den man oft den letzten Samurai nennt. Ein Samurai-Schwert-Tattoo, das Katana allein, mit Kirschblüten oder durch eine Tsuba, das Stichblatt, gesteckt, meint deshalb meist Disziplin und Entschlossenheit, manchmal aber auch das Ende einer Zeit, die jemand hinter sich gelassen hat.
Am stärksten wird das Motiv oft dort, wo gerade nicht gekämpft wird. Ein Krieger, der kniet und das Schwert neben sich abgelegt hat, eine Gestalt im Regen, eine leere Rüstung auf ihrem Gestell mit herabhängenden Ärmeln: Solche Bilder sagen mehr über Selbstbeherrschung als jede erhobene Klinge. Die leere Rüstung ist ein Porträt ohne Menschen darin, und gerade deshalb trägt sie den Kodex, ohne dass du dich mit einem Krieger gleichsetzen musst, der du nicht bist.
Woher das Motiv kommt
Ausgerechnet die Samurai ließen sich nicht tätowieren. In der Edo-Zeit war die Tätowierung zunächst eine Strafe, Verurteilte bekamen Ringe um den Arm oder Zeichen auf die Stirn, und das schmückende Irezumi blühte bei Feuerwehrleuten, Sänftenträgern, Handwerkern und Händlern in den großen Städten. Seine Bilder kamen aus dem Farbholzschnitt. Utagawa Kuniyoshi zeichnete neben den tätowierten Helden des Suikoden auch die siebenundvierzig Rōnin, herrenlose Samurai, die im Winter 1702/03 ihren toten Fürsten rächten und sich danach auf Befehl selbst töten mussten; ihre Geschichte, als Chūshingura auf Bühnen und in Drucken erzählt, wurde zur bekanntesten Treuegeschichte Japans. Ein Samurai-Tattoo ist also ein Bild der Krieger, gestochen für den Stand, den sie regierten, und darum zeigt es Helden statt Beamte. Die Meiji-Regierung verbot die Tätowierung 1872, erst 1948 wurde sie wieder erlaubt. In den Westen kam der Samurai über die Holzschnitte, die europäische Sammler schon im 19. Jahrhundert kauften, und über Kurosawas Film Die sieben Samurai von 1954. Die großen japanischen Rückenbilder, die heute auch in deutschen Studios entstehen, folgen weiter den Regeln des Irezumi, mit Wind, Wasser und Wolken als Grund.
So findest du deine Version
- Auf kleiner Fläche schlägt der Gegenstand die Figur. Ein Kabuto, ein Menpō, eine Hannya oder eine Tsuba ergeben auf zwölf Zentimetern ein vollständiges Bild; ein ganzer Krieger in dieser Größe verliert Schnürung, Lamellen und Gesicht, also alles, woran man ihn erkennt. Am Unterarm wirkt ein Katana, das senkrecht der Elle folgt, oder eine Maske auf der Außenseite fast immer stärker als ein Samurai im Miniaturformat.
- Entscheide, ob die Maske sitzt oder fehlt. Mit Menpō wird das Tattoo ein Bild über Rüstung und Kodex, mit sichtbarem Gesicht ein Porträt, und ein Porträt verlangt jemanden, der Gesichter beherrscht. Das sind zwei verschiedene Aufträge zu zwei verschiedenen Preisen.
- Ab einer gewissen Größe gehört der Hintergrund dazu. Ein großer Samurai auf Rücken oder Oberarm wird im japanischen Stil von Windbalken, Wasser, Wolken oder fallenden Kirsch- und Ahornblättern gerahmt, und eine Figur, die frei auf nackter Haut schwebt, wirkt unfertig, so gut sie auch gezeichnet ist. Von den 30 Vorlagen auf dieser Seite folgen 8 der japanischen Bildtradition und 2 dem klassischen Irezumi, 7 sind illustrativ, dazu kommen je zwei Neo-Traditional-, Sketch-, Trash-Polka- und Anime-Entwürfe sowie einzelne in Old School, Dotwork, Blackwork, Fine Line und Ornamentik.
- Wer Geisha und Samurai in einen Sleeve setzen will, sollte beide als ein einziges Bild planen. Ein gemeinsamer Hintergrund aus Wasser oder Wolken, eine Leserichtung vom Handgelenk zur Schulter und Gesichter, die einander zugewandt sind oder bewusst voneinander weg, verbinden die zwei Figuren; ohne das sitzen sie nebeneinander wie zwei Aufkleber.
Größe, Preis und Körperstelle
Wie groß es wird und was es kostet
Eine Hannya- oder Oni-Maske von zwölf bis fünfzehn Zentimetern dauert drei bis vier Stunden, ein Katana oder eine Tsuba ist schlichter und oft in unter zwei Stunden fertig. Ein ganzer Krieger in Rüstung mit Hintergrund ist ein Projekt in Sleeve-Größe, fünfzehn bis fünfundzwanzig Stunden über mehrere Sitzungen, weil jede der vielen kleinen Platten einzeln gezeichnet wird. Farbe kostet zusätzlich Zeit, vor allem in den großen Flächen aus Lack und Seide.
Wo es gut sitzt und wie weh es tut
Masken brauchen eine flache Fläche: die Außenseite des Oberarms, die Wade, das Schulterblatt. Ganze Figuren gehören auf einen Rücken, einen Oberschenkel oder einen ganzen Arm und werden um die Gliedmaße herum entworfen, nicht bloß daraufgesetzt. Ein Schwert sucht eine lange, gerade Bahn wie Unterarm, Schienbein oder Wirbelsäule, wobei die Wirbel deutlich mehr wehtun als Arm und Wade; am Oberarm ist eine Maske außen gut auszuhalten, an der Innenseite wird es empfindlich.
Was du im Studio fragen solltest
- Arbeitest du regelmäßig im japanischen Stil? Wind, Wasser und Wolken sind ein eigenes Handwerk, getrennt von der Figur.
- Welche Maske zeichnest du mir genau – Menpō, Hannya oder Oni –, und in welcher Farbe, falls es eine Hannya wird?
- Planen wir den ganzen Arm oder Rücken vorher als ein Bild, statt Teil für Teil zu stechen?
Preise hängen stark vom Studio und von der Region ab; lies diese Angaben als Sitzungsdauer, nicht als Kostenvoranschlag, und rechne bei jedem kleinen Motiv mit dem Mindestpreis des Studios.
Häufige Fragen
Was bedeutet ein Samurai-Tattoo?
Meist einen Kodex, nicht den Kampf: Treue, Selbstbeherrschung und Haltung, auch wenn es schwer wird. Eine Maske betont die Fassung, ein Schwert die Entschlossenheit, ein kniender Krieger oder eine leere Rüstung die Disziplin. Wer einen Rōnin wählt, einen Samurai ohne Herrn, meint oft einen eigenen Weg ohne Absicherung.
Was bedeutet eine Samurai-Maske als Tattoo?
Das hängt davon ab, welche es ist. Das Menpō, die eiserne Kriegermaske, steht für Fassung und ein Gesicht, das nichts verrät. Die Hannya ist keine Kriegermaske, sondern eine Figur des Nō-Theaters, eine Frau, die Eifersucht und Schmerz zum Dämon gemacht haben, und sie handelt vom Preis solcher Gefühle; die Oni-Maske zeigt einen Unhold aus dem Volksglauben und wird im Tattoo gern als Abwehrzeichen gelesen. Sag im Studio, welche du meinst.
Was bedeutet ein Tattoo mit Geisha und Samurai?
Zwei Seiten derselben Kultur, keine historische Liebesgeschichte. Die Geisha gehört zur Welt der Künste, der Musik und der Vergnügungsviertel der Edo-Zeit, der Samurai zu Schwert und Dienst, und nebeneinander stehen sie für Strenge und Anmut, Pflicht und Spiel. Viele tragen das Paar auch als Bild für zwei Seiten in sich selbst.
Ist ein Samurai-Tattoo kulturelle Aneignung?
Japanische Tätowiererinnen und Tätowierer behandeln diese Motive weit überwiegend als offen, und die Tradition wird seit über hundert Jahren bewusst exportiert. Kritik trifft eher den achtlosen Umgang mit den Zeichen: eine Hannya als beliebige Teufelsfratze, Schriftzeichen, die niemand geprüft hat, Hintergründe, die nicht zur Figur passen. Wer sich die Bedeutung erklären lässt und jemanden mit Erfahrung im japanischen Stil wählt, liegt richtig.
Gibt es weibliche Samurai als Motiv?
Ja. Die bekannteste ist Tomoe Gozen, die nach dem Heike monogatari im 12. Jahrhundert an der Seite des Feldherrn Minamoto no Yoshinaka kämpfte, und auch die Onna-musha, Frauen aus dem Kriegerstand mit der Naginata, der Schwertlanze, sind in Holzschnitten gut belegt. Als Tattoo sind sie viel seltener als ihre männlichen Gegenstücke und darum eine gute Wahl, wenn dein Samurai nicht aussehen soll wie jeder andere.
Arm oder Rücken – wo passt ein Samurai besser?
Das entscheidet die Komposition. Ein ganzer Krieger mit Hintergrund ist am Rücken am besten aufgehoben, wo er von den Schultern bis zur Taille Platz hat, oder als Sleeve, der sich um Ober- und Unterarm legt. Für den Oberarm allein passt eine Maske oder ein Helm, für den Unterarm ein Schwert. Sag früh, ob später mehr dazukommen soll, damit der Hintergrund offen bleibt.
Wie probiere ich einen Samurai auf meinem Unterarm aus?
Fotografiere deinen Arm von der Seite, von der ihn andere meistens sehen. Im Tattoo-Simulator von InkCraft legst du jede Vorlage dieser Seite in 3D auf deine Haut, direkt im Browser, und siehst, ob ein Katana gerade der Elle folgt oder eine Maske an der Kante zum Handgelenk schon abkippt.
Teste es auf deiner Haut, bevor du dich festlegst
InkCraft legt jede dieser Vorlagen auf ein Foto von dir, angepasst und um die Körperstelle gewölbt, die du wählst, damit du urteilen kannst, bevor es für immer ist.
Oder probier es zuerst im Browser aus: kostenlos, ohne Download