Tattoo-Ideen

Teufel-Tattoo: Engel und Teufel, klein, Vorlagen

33 originale Vorlagen zum Thema Teufel, für InkCraft gezeichnetVon Aktualisiert am

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Halb Engel, halb Teufel: Dieses Doppelbild lebt von zwei Flügeln, die nichts gemeinsam haben, Federn in Reihen auf der einen Seite, eine Haut zwischen langen Fingerknochen auf der anderen. Ob das Ganze verspielt oder ernst wirkt, entscheiden danach Hörner, Augen und Mund.

Tippe auf eine Vorlage, um sie im Simulator auf deiner eigenen Haut zu sehen, ohne Anmeldung.

Diese Serie aus 33 Vorlagen zum Motiv Teufel, in Zahlen

Vertretene Stile
illustrativ (4), japanisch (3), Irezumi (3), Blackwork (3), Dotwork (2), Neo Traditional (2)
Schwarz-Grau oder Farbe
61 % in Schwarz-Grau, 39 % in Farbe
Meist zusammen gezeichnet mit
Koi, Kirschblüte, Drache, Totenkopf

Gezählt über die 33 Vorlagen auf dieser Seite. Alle wurden für InkCraft gezeichnet; keine ist kopiert oder weiterverbreitet. Du darfst diese Zahlen zitieren, wenn du auf diese Seite verlinkst.

Teufel als Tattoo: die Bedeutung

Das Wort Teufel kommt über das Lateinische vom griechischen diabolos, dem Verleumder, dem, der durcheinanderwirft, und schon in dieser Herkunft steckt, warum heute so viele einen tragen. Kaum jemand meint damit den Satan der Kirche. Gemeint sind die eigenen Dämonen, eine Sucht, eine Depression, ein Jähzorn, gezeichnet und dorthin gesetzt, wo man sie im Blick hat, statt dass sie unbemerkt weiterarbeiten. Andere tragen ihn als Augenzwinkern, als kleines Teufelchen für die Lust an der Regelverletzung, und wieder andere zur Abwehr: Ein Bild des Bösen auf der Haut soll das Böse fernhalten, und so deutet man auch gern die Fratzen und Wasserspeier, die mittelalterliche Baumeister an gotische Kathedralen setzten.

Engel und Teufel gemeinsam sind im Deutschen ein vertrautes Paar, vom Engelchen und Teufelchen auf den Schultern, die abwechselnd auf einen einreden, bis zum Gesicht, das genau in der Mitte geteilt ist. Die illustrative Vorlage dieser Seite macht es so: links ein Engel mit fließendem Haar und Federflügel, rechts ein Dämon mit gedrehtem Horn, geschuppter Haut und Fledermausflügel. Diese Fassung sagt etwas anderes als zwei getrennte Figuren. Ein geteiltes Gesicht behauptet, dass beides in einem einzigen Menschen steckt und keine Seite gewonnen hat, während zwei Figuren nebeneinander eher eine Wahl zeigen, die noch bevorsteht. Als Paar-Tattoo trägt oft jeder eine Hälfte, und erst wenn beide nebeneinanderstehen, ergibt sich das ganze Gesicht; dann sollte ein einziger Tätowierer beide Hälften zeichnen, damit Linie und Schattierung zusammenpassen.

Die deutsche Überlieferung hat dem Teufel viele Gesichter gegeben, und manche taugen als Vorlage. Goethes Mephisto stellt sich in „Faust I“ als Geist vor, der stets verneint, und als Teil jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft; dieser zweite Satz ist als Schriftzug unter einer Teufelsfigur beliebt, weil er dem Bösen eine Wendung gibt. In vielen Städten erzählen Sagen von einem Teufel, der beim Bauen half und am Ende betrogen wurde. In Aachen soll er den Dom finanziert haben, gegen die erste Seele, die ihn betritt, und bekam einen Wolf; beim Zuschlagen der Tür riss er sich den Daumen ab, den Besucher bis heute im Löwenkopf des Türgriffs ertasten können. Auf der Wartburg soll Martin Luther ein Tintenfass nach ihm geworfen haben, und den Fleck an der Wand kratzten Besucher so lange ab, dass er immer wieder erneuert wurde. Für ein Tattoo, das schließlich auch aus Tinte besteht, ist das eine hübsche Pointe.

Nicht jeder gehörnte Kopf auf dieser Seite ist ein Teufel. Die Hannya, die hier gleich mehrfach auftaucht, ist eine Maske des Nō-Theaters und zeigt eine Frau, die Eifersucht zum Dämon gemacht hat; im Stück Dōjōji verwandelt sich eine von einem Mönch verschmähte Frau in eine Schlange und verbrennt ihn in einer Tempelglocke. Gut geschnitzt wirkt die Maske gesenkt verzweifelt und erhoben rasend, und auf der Haut ist sie weniger ein Monster als eine Warnung vor dem, was ein Gefühl aus einem Menschen machen kann. Der Oni ist ein Unhold aus dem Volksglauben mit Hörnern, Hauern und Eisenkeule, den Familien jedes Jahr im Februar zum Fest Setsubun mit Bohnen aus dem Haus werfen, während dieselben Fratzen als Ziegel auf Tempeldächern Wache halten. Dazu kommen ein langnasiger Tengu, der Berggeist der japanischen Sagen, die balinesische Hexenkönigin Rangda mit heraushängender Zunge und ein Wasserspeier, der grübelnd auf seinem Sockel hockt wie die Chimären, die Eugène Viollet-le-Duc im 19. Jahrhundert für Notre-Dame entwerfen ließ.

Woher das Motiv kommt

Lange hatte der Teufel kein festes Aussehen. Die frühchristliche Kunst zeigte ihn selten, und als er im Mittelalter Gestalt annahm, lieh er sich seine Teile von überall, nach verbreiteter Deutung die Bocksbeine und Hörner vom griechischen Hirtengott Pan, die Fledermausflügel als Gegenbild zu den Federn der Engel und den Dreizack von den Herrschern der antiken Unterwelt. Eines der größten Teufelsbilder überhaupt steht im Codex Gigas, der Teufelsbibel, Anfang des 13. Jahrhunderts in einem böhmischen Kloster geschrieben, 1648 von schwedischen Truppen aus Prag mitgenommen und heute in der Königlichen Bibliothek in Stockholm, wo ein hockender Teufel mit Hörnern und Krallen fast eine ganze Seite füllt. Im Alpenraum zieht bis heute der Krampus mit Fell, Hörnern und Kette am Vorabend des Nikolaustags durch die Straßen, auch in Bayern. In die Tätowierung kam der Teufel über die amerikanischen Flash-Bögen der 1930er- bis 1950er-Jahre, als roter Kopf mit Spitzbart und zurückgekämmtem Haar oder als Teufelsmädchen mit Schwanz und Dreizack, und diese Linie lebt im Old-School-Teufel dieser Seite fort.

So findest du deine Version

  • Bei Engel und Teufel mit Flügeln entscheidet die Mechanik der Flügel, ob das Bild trägt. Ein Federflügel besteht aus Reihen, den kleinen Deckfedern am Bug und den langen Schwungfedern außen, und braucht Platz, damit jede Reihe ihre eigene Kante behält. Ein Fledermausflügel ist eine gespannte Haut zwischen verlängerten Fingerknochen, mit einer Kralle am Daumen; er lebt von wenigen kräftigen Streben und den gebogenen Säumen dazwischen und verträgt deshalb eine kleinere Größe. Lass beide Flügel gleich groß und auf gleicher Höhe ansetzen, sonst wirkt das Bild nicht wie ein Gleichgewicht der Seiten, sondern wie ein Versehen. Ein geteiltes Gesicht braucht mindestens zehn Zentimeter, damit Augen, Hörner und Haar auf beiden Seiten lesbar bleiben.
  • Klein bleibt der Teufel nur als Zeichen. Ein Paar Hörner über einem Schwanz mit Pfeilspitze, wie in der minimalistischen Vorlage hier, oder ein kleines Teufelsgesicht aus gepunkteten Linien im Stick-and-Poke-Stil hält auf drei bis fünf Zentimetern am Handgelenk, am Knöchel oder auf der Fingerseite. Das rote Teufelchen im New-School-Stil mit Umhang, Grinsen und Mistgabel braucht etwas mehr, sechs bis acht Zentimeter, weil die dicke Kontur und die flachen Farben Raum brauchen, und es ist die verspielteste Fassung des Motivs. Für ein kleines Engel-und-Teufel-Paar gilt: zwei Symbole statt zwei Figuren, ein Heiligenschein und zwei Hörner, ein Federflügel und ein Fledermausflügel, die auch klein und getrennt an zwei Menschen sitzen können.
  • Bei einem westlichen Kopf erledigen die Hörner die Arbeit. Kurze, spitze Hörner und ein Spitzbart machen ihn zum klassischen Flash-Teufel, gedrehte Widderhörner ziehen ihn ins Düstere, und Hörner, die in Dornen und Ranken zerfasern wie bei der Cybersigilism-Vorlage, machen daraus ein Ornament. Unter den 33 Vorlagen dieser Seite sind vier illustrativ, je drei japanisch, im Irezumi und in Blackwork, je zwei in Dotwork und Neo Traditional sowie je eine Chicano-, geometrische, New-School-, Stick-and-Poke-, Watercolor-, Cybersigilism-, minimalistische, Trash-Polka-, gotische, Anime-, Flash-, Patchwork-, Old-School-, ornamentale, Sketch- und Fine-Line-Arbeit; der Erzengel Michael, der in einer Dotwork-Vorlage über einem Dämon steht, hat seine eigene Seite.

Größe, Preis und Körperstelle

Wie groß es wird und was es kostet

Hörner und Schwanz in feiner Linie oder ein Teufelchen aus Punkten sind Arbeiten zum Mindestpreis. Eine Maske oder ein Kopf braucht etwa zehn Zentimeter, damit Hauer, Hörner und Augen getrennt bleiben, und liegt meist bei zwölf bis achtzehn; flache Old-School-Farbe geht schneller als weiches Schwarz-Grau. Ein geteiltes Gesicht mit zwei Flügeln oder ein ganzer geflügelter Dämon auf seinem Felsen ist ein halber Tag oder mehr.

Wo es gut sitzt und wie weh es tut

Eine einzelne Maske oder ein Kopf sitzt gut auf der Außenseite des Oberarms, auf der Schulterkuppe oder an der Wade. Engel und Teufel mit ausgebreiteten Flügeln wollen Breite, also Brust, oberen Rücken oder Oberschenkel, und ein geteiltes Gesicht passt mit seiner Symmetrie aufs Brustbein, das allerdings zu den schmerzhaftesten Stellen gehört. Kleine Hörner und Teufelchen landen gern hinter dem Ohr, am Knöchel oder auf der Fingerseite, wobei gerade am Finger mit raschem Verblassen zu rechnen ist.

Was du im Studio fragen solltest

  • Ist das eine Hannya, ein Oni oder ein westlicher Teufel? Die Bedeutung hängt an Hörnern, Augen und Mund, und ich möchte wissen, welche Figur du zeichnest.
  • Wie baust du bei Engel und Teufel die beiden Flügel auf, damit sie gleich groß wirken und auf meiner Haut nicht zusammenlaufen?
  • Welche Größe brauchen Hörner und Schwanz, damit die Pfeilspitze auch in zehn Jahren noch spitz ist?

Preise hängen stark vom Studio und von der Region ab; lies diese Angaben als Sitzungsdauer, nicht als Kostenvoranschlag, und rechne bei jedem kleinen Motiv mit dem Mindestpreis des Studios.

Häufige Fragen

Was bedeutet ein Teufel-Tattoo?

Selten den Satan. Meist stehen Hörner und Fratze für die eigenen Dämonen, die man lieber sichtbar trägt als verdrängt, für Lust an der Provokation oder, wie bei Wasserspeiern und Oni-Ziegeln, für Abwehr: ein Bild des Bösen, das das Böse fernhält.

Was bedeutet ein Tattoo halb Engel, halb Teufel?

Dass beides in einem Menschen wohnt und keine Seite gewonnen hat. Ein in der Mitte geteiltes Gesicht sagt das deutlicher als zwei getrennte Figuren, die eher eine Entscheidung zeigen. Als Paar-Tattoo trägt jeder eine Seite, und nebeneinander entsteht das ganze Bild.

Welche kleinen Teufel-Tattoos halten gut?

Die, die aus wenigen Formen bestehen: zwei Hörner und ein Schwanz mit Pfeilspitze, ein gepunktetes Gesicht oder ein Teufelchen mit kräftiger Kontur. Fein schattierte Fratzen und Klauen gehören in größere Arbeiten, denn unter fünf Zentimetern laufen Zähne und Augen zusammen.

Ist eine Hannya-Maske ein Teufel?

Nicht ganz. Die Nō-Maske zeigt eine Frau, die ihre Eifersucht in einen Dämon verwandelt hat, und viele Träger lesen sie als Warnung vor den eigenen Gefühlen. Als satanisch wird sie kaum verstanden, weil man sie zur japanischen Tätowierung zählt.

Engel und Teufel für Frau oder Mann: Wo sitzt das Paar am besten?

Das hängt an der Breite der Flügel, nicht am Geschlecht. Ausgebreitete Flügel brauchen oberen Rücken, Brust oder Oberschenkel; auf einem schmalen Unterarm passt eher ein geteiltes Gesicht ohne Flügel oder ein kleines Symbolpaar aus Heiligenschein und Hörnern. Wer das Tattoo im Beruf verdecken will, wählt Schulterblatt oder Oberschenkel.

Wie sehe ich, ob Engel und Teufel auf meinen Rücken passen?

Mit einem Foto deines Rückens. Im Tattoo-Simulator von InkCraft setzt du jeden Teufel und jede Maske dieser Seite in 3D auf deine Haut, direkt im Browser, und prüfst, ob beide Flügel zwischen die Schulterblätter passen, bevor der Stencil aufliegt.

Teste es auf deiner Haut, bevor du dich festlegst

InkCraft legt jede dieser Vorlagen auf ein Foto von dir, angepasst und um die Körperstelle gewölbt, die du wählst, damit du urteilen kannst, bevor es für immer ist.

Oder probier es zuerst im Browser aus: kostenlos, ohne Download