Koi-Tattoo: Bedeutung, Farben und Yin-Yang
26 originale Vorlagen zum Thema Koi, für InkCraft gezeichnetVon Uladzimir TumanauAktualisiert am
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Schwimmt er gegen den Strom oder mit ihm? An dieser Richtung hängt beim Koi die ganze Bedeutung, und viele Tätowierer legen sie fest, wenn du es nicht tust. Gegen die Strömung ist der Kampf noch im Gang, mit ihr ist er gewonnen oder bewusst beendet.

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Tattoo-Vorlage mit einem Koi, Stil: Irezumi, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Koi, Stil: Irezumi, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einer Welle, Stil: japanisch, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einer Welle, Stil: japanisch, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einem Fisch, Stil: japanisch, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einem Fisch, Stil: japanisch, in Schwarz-Grau
Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einem Fisch, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einem Fisch, Stil: Dotwork, in Schwarz-Grau
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Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einem Yin und Yang, Stil: japanisch, in Farbe Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einem Yin und Yang, Stil: japanisch, in Farbe
Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einem Fisch, Stil: japanisch, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einem Fisch, Stil: japanisch, in Schwarz-Grau
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Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einem Yin und Yang, Stil: Blackout, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einem Yin und Yang, Stil: Blackout, in Schwarz-Grau
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Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einem Fisch, Stil: Tribal, in Schwarz-Grau Ausprobieren — Tattoo-Vorlage mit einem Koi und einem Fisch, Stil: Tribal, in Schwarz-Grau
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Diese Serie aus 26 Vorlagen zum Motiv Koi, in Zahlen
- Vertretene Stile
- japanisch (13), Irezumi (2), Dotwork (2), Linework (2), Fine Line (1), Neo Traditional (1)
- Schwarz-Grau oder Farbe
- 58 % in Schwarz-Grau, 42 % in Farbe
- Meist zusammen gezeichnet mit
- Fisch, Welle, Kirschblüte, Yin und Yang
Gezählt über die 26 Vorlagen auf dieser Seite. Alle wurden für InkCraft gezeichnet; keine ist kopiert oder weiterverbreitet. Du darfst diese Zahlen zitieren, wenn du auf diese Seite verlinkst.
Koi als Tattoo: die Bedeutung
Hinter dem Koi steht eine einzige Legende, und es lohnt sich, sie genau zu kennen. Ein Karpfen schwimmt den Gelben Fluss hinauf bis zu den Stromschnellen am Drachentor, Longmen; wer den Sprung über den Wasserfall schafft, wird zum Drachen. Daraus ist im Chinesischen eine Redewendung geworden, der Karpfen springt über das Drachentor, und im Japanischen das Wort tōryūmon, wörtlich das Tor, durch das man zum Drachen aufsteigt, heute die übliche Bezeichnung für eine Prüfung, einen Wettbewerb oder einen Preis, der jemandem den Weg nach oben öffnet. Der Fisch steht also nicht für den Erfolg, sondern für die Anstrengung davor, und die Verwandlung ist der Lohn und nicht das Thema. Genau deshalb trägt man den Karpfen und nicht den Drachen, wenn man von einem Weg erzählen will, der noch nicht zu Ende ist.
Daraus folgt die Richtung. Flussaufwärts, gegen eine gezeichnete Strömung, ist der Kampf noch im Gang; flussabwärts oder ruhig treibend erzählt dieselbe Geschichte von ihrem Ende, oder davon, dass jemand das Kämpfen bewusst sein lässt. Beides ist legitim, beides ist das Gegenteil des anderen, und neutral kann die Zeichnung nicht bleiben. Auch die Farben haben in Japan feste Bedeutungen, fester als die meisten Tattoo-Symbole. Man sieht sie jedes Jahr um den 5. Mai, wenn zum Kindertag Koinobori über den Häusern wehen, Karpfen aus Stoff an einer Stange: heute meist der große schwarze für den Vater, der rote für die Mutter, kleinere bunte für die Kinder. Schwarz steht deshalb für das Überwinden von Widrigkeiten und oft für den Vater, Rot für Liebe und die Mutter, Gold für Wohlstand, Blau für Ruhe. Wer einen Koi in Farbe sticht, entscheidet das mit, und ein Tätowierer, der in der japanischen Tradition arbeitet, wird danach fragen.
In Deutschland ist der Karpfen zunächst ein Speisefisch, und auch das hat mit Glück zu tun. Zu Weihnachten und an Silvester steht er in vielen Familien auf dem Tisch, und der Brauch, eine Schuppe des Silvesterkarpfens ins Portemonnaie zu stecken, damit im neuen Jahr das Geld nicht ausgeht, ist in vielen Gegenden Mitteleuropas lebendig; die Teiche, aus denen er kommt, legten im Mittelalter oft Klöster an, weil Fisch an Fastentagen erlaubt war. In China hängt das Glück am Wort: Fisch heißt yú und klingt wie das Wort für Überfluss, weshalb man sich zum Neujahr wünscht, dass jedes Jahr etwas übrig bleibt, und zwei Karpfen dazu malt. Das Fischpaar gehört außerdem zu den acht Glückszeichen des Buddhismus. Von dort ist es nicht weit zum Koi im Yin-Yang. Zwei Karpfen umkreisen einander, der helle mit einem dunklen Auge, der dunkle mit einem hellen, und wer das Paar so wählt, erzählt weniger vom Aufstieg als vom Gleichgewicht zweier Kräfte, oft zweier Menschen.
Die vollständigste Fassung der Legende ist zugleich die seltenste: ein Koi mitten in der Verwandlung, dessen Kopf schon Hörner, Barteln und Drachenschuppen trägt, während der Körper noch Karpfen ist. Nur dieses Bild zeigt den Übergang selbst statt eines der beiden Zustände, und es ist das stärkste, was das Motiv hergibt. Es braucht allerdings viel Fläche und jemanden, der beide Tiere sicher zeichnet.
Woher das Motiv kommt
In die Tätowierung kam der Koi über die japanischen Farbholzschnitte. Utagawa Kuniyoshi veröffentlichte ab etwa 1827 seine Helden aus dem Suikoden, dem chinesischen Räuberroman, viele davon über und über tätowiert, und Drucke jener Jahrzehnte zeigen den jungen Helden Kintarō, der unter einem Wasserfall mit einem riesigen Karpfen ringt. Spätestens am Ende der Edo-Zeit war der Karpfen im Wasserfall ein festes Motiv des Irezumi, die Bedeutung inbegriffen. Der bunte Koi-Karpfen ist jünger als das Symbol: Nishikigoi, Brokatkarpfen, wurden erst ab dem 19. Jahrhundert in den Bergdörfern der Präfektur Niigata gezüchtet und außerhalb Japans im 20. Jahrhundert bekannt, und die alten Bilder zeigen deshalb meist einen schlichten Karpfen statt des gemusterten Fisches, den man heute vor Augen hat. Die westliche Tätowierung übernahm das Motiv in den 1970er- und 1980er-Jahren mit der übrigen japanischen Welle, lange ohne die Farbregeln.
So findest du deine Version
- Leg die Richtung fest, bevor irgendetwas anderes entschieden wird, und sorg dafür, dass eine Strömung gezeichnet ist, gegen die oder mit der der Fisch schwimmt. Ohne Wasser sind ein aufsteigender und ein absteigender Koi dasselbe Bild aus zwei Winkeln. Im japanischen Stil richtet sich der Fisch nach dem Körper, nicht nach dem Boden: Am Arm schwimmt er den Arm hinauf oder hinunter, und wohin, sieht man, wenn der Arm locker hängt.
- In Farbe sollte die Farbe eine Absicht sein, weil die Konventionen fest sind und ein Tätowierer aus der Tradition annimmt, dass du sie meinst. Schwarz-Weiß umgeht die Frage ganz und passt hervorragend, weil die Komposition von der Körperlinie des Fisches und vom Wasser getragen wird, nicht vom Farbton. Es gibt sogar eine schwarz-weiße Zuchtform mit Tattoo-Geschichte: Der Name des Kumonryū geht nach der Überlieferung der Züchter auf Kyūmonryū Shishin zurück, den Helden aus dem Suikoden, dessen Körper neun tätowierte Drachen bedeckten.
- Ein Koi ist selten ein kleines Tattoo und sollte es auch nicht sein. Wellen und Windbalken um ihn herum sind kein Beiwerk, sondern die Hälfte der Aussage, und sie brauchen Fläche; wer es trotzdem klein will, nimmt eine Linework-Fassung aus Kontur und wenigen Schuppen und weiß, dass ihr ohne Wasser die Richtung fehlt. Unter den 26 Vorlagen dieser Seite sind 13 im japanisch-asiatischen Stil und 2 im klassischen Irezumi, je zwei in Dotwork und Linework sowie je ein Fine-Line-, Neo-Traditional-, Blackout-, illustrativer, Flash-, Patchwork- und Tribal-Entwurf.
Größe, Preis und Körperstelle
Wie groß es wird und was es kostet
Mit Wasser drumherum sind zwanzig Zentimeter ein sinnvolles Minimum, und fünf bis acht Stunden sind üblich; die Strömung dauert oft so lange wie der Fisch. Ein Koi, der zum Drachen wird, ist noch einmal größer und wird meist als Teil eines Sleeves oder eines Bildes über den Oberschenkel geplant, über mehrere Sitzungen und nach Tagessatz.
Wo es gut sitzt und wie weh es tut
Koi wollen Länge und eine Rundung, denn Wasser soll sich biegen: Außenseite des Unterarms, der Oberarm als Halbarm, Wade, Oberschenkel und die Seite von den Rippen zur Hüfte sind die klassischen Stellen. Am Oberarm umrundet der Fisch den Muskel und taucht hinten wieder auf, am Oberschenkel hat er die meiste Fläche und das dickste Polster. Die Rippen tun am meisten weh, die Außenseite des Arms am wenigsten.
Was du im Studio fragen solltest
- In welche Richtung schwimmt der Fisch, und wie viel Strömung zeichnest du dazu? Das eine ergibt ohne das andere keinen Sinn.
- Arbeitest du in der japanischen Tradition? Wellen, Wind und Wolken sind ein eigenes Handwerk neben dem Fisch.
- Was bedeuten die Farben, die du vorschlägst, und passen sie zu dem, was ich mit dem Koi erzählen will?
Preise hängen stark vom Studio und von der Region ab; lies diese Angaben als Sitzungsdauer, nicht als Kostenvoranschlag, und rechne bei jedem kleinen Motiv mit dem Mindestpreis des Studios.
Häufige Fragen
Was bedeutet ein Koi-Fisch als Tattoo?
Ausdauer auf einem Weg nach oben. Nach der Legende vom Drachentor wird ein Karpfen, der den Wasserfall bezwingt, zum Drachen, und der Fisch steht für die Mühe, nicht für das Ziel. Schwimmt er gegen den Strom, ist der Kampf noch im Gang; mit dem Strom ist er gewonnen oder losgelassen.
Was bedeuten die Farben beim Koi?
Schwarz steht für das Überwinden von Widrigkeiten und oft für den Vater, Rot für Liebe und die Mutter, Gold für Wohlstand, Blau für Ruhe. Die Zuordnung von Vater und Mutter kennt man von den Stoffkarpfen zum japanischen Kindertag. Weiße Fische mit einem einzigen roten Fleck auf dem Kopf heißen Tanchō, wie der Mandschurenkranich mit seiner roten Kappe.
Was bedeutet ein Koi im Yin-Yang?
Gleichgewicht statt Aufstieg. Ein dunkler und ein heller Karpfen schließen sich zum Kreis des Taijitu; dass Fische so gut dafür taugen, liegt auch daran, dass ein Fischpaar in China Überfluss bedeutet und zu den acht buddhistischen Glückszeichen zählt. Nicht selten tragen zwei Menschen je einen der beiden Fische.
Koi in Schwarz-Weiß oder in Farbe?
Schwarz-Weiß verliert bei diesem Motiv wenig. Die Wirkung kommt aus der Linie des Körpers, der Schwanzflosse und dem Wasser, und du vermeidest eine Farbbedeutung, die du vielleicht gar nicht meinst. Farbe lohnt sich, wenn sie etwas sagen soll; Rot und Gold brauchen dann konsequenten Sonnenschutz, damit sie nicht ausbleichen.
Koi am Arm: Wie groß muss er sein?
Groß genug, dass Wasser mitkommt. Als Halbarm vom Ellenbogen zur Schulter hat ein Koi mit Wellen den Platz, den die Tradition vorsieht, am Unterarm reichen fünfzehn bis zwanzig Zentimeter für einen Fisch mit etwas Strömung. Kleiner geht nur als Kontur, und dann fehlt die Richtung, von der das Motiv lebt.
Ist ein Koi eher etwas für Männer oder für Frauen?
Für niemanden bestimmten. Die Legende handelt von Ausdauer, und der Fisch passt an jeden Körper, der ihm eine lange Bahn bietet: an Wade und Knöchel, an die Seite von den Rippen zur Hüfte, an einen Oberarm oder Oberschenkel. Entscheidend sind Länge und Rundung der Stelle, nicht wer sie trägt.
Wie sehe ich, ob der Koi am Arm aufwärts schwimmt?
Mit einem Foto deines Arms in der Haltung, in der er meistens hängt. Im Tattoo-Simulator von InkCraft setzt du jeden Koi dieser Seite in 3D auf deine Haut, direkt im Browser, und drehst den Arm, bis klar ist, ob der Kopf zur Schulter oder zur Hand zeigt.
Teste es auf deiner Haut, bevor du dich festlegst
InkCraft legt jede dieser Vorlagen auf ein Foto von dir, angepasst und um die Körperstelle gewölbt, die du wählst, damit du urteilen kannst, bevor es für immer ist.
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